Bulgarien startet im Rahmen des EU‑Programms Transport Connectivity 2021–2027 ein großangelegtes Infrastrukturprojekt zum Ausbau der Autobahn Ruse – Veliko Tarnovo. Die Maßnahme ist Teil des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN‑T) sowie des neu geschaffenen Europäischen Verkehrskorridors (ETC) „Ostsee – Schwarzes Meer – Ägäis“.
Das Projekt wird zu 85 % durch EU‑Mittel finanziert.
Projektumfang
Geplant ist der Bau bzw. Ausbau der Strecke in drei Hauptabschnitten:
Ruse – Byala
km 0+400 – km 40+640
Umgehungsstraße Byala
km 40+640 – km 76+040
Byala – Veliko Tarnovo
km 76+040 – km 133+240
Die Achse verbindet die Donau bei Ruse (Grenzübergang Ruse–Giurgiu) mit dem bulgarisch‑griechischen Grenzübergang Makaza und gilt als eine der wichtigsten Nord‑Süd‑Verbindungen der Region. Die TEN‑T‑Verordnung (EU) 2024/1679 stuft den Ausbau als Neubauprojekt ein, das künftig Autobahnstandard erfüllen soll, um Kapazität, Sicherheit und Verkehrseffizienz zu erhöhen.
Bedeutung des Projekts
Das Vorhaben trägt wesentlich dazu bei,
- Engpässe im bulgarischen Verkehrsnetz zu reduzieren,
- die Anbindung zwischen Bulgarien, Rumänien und Griechenland zu verbessern,
- die Qualität und Kontinuität des Verkehrsflusses zu steigern,
- einen zentralen Abschnitt des Nord‑Süd‑Korridors in Südosteuropa zu modernisieren.
Investitionsvolumen
Gesamtkosten:
1 Mrd. EUR
Endfrist
31.12.2029
Weitere Infos
Kontakt
Transportministerium Bulgarien
Abteilung Programm Transport Connectivity 2021–2027
Kontaktperson:
Martin Georgiev
Tel.: +359 2 9409 421
Mail: mgeorgiev@mttc.goverment.bg