FA „Gesundheit“ traf sich mit dem Gesundheitsminister Ananiev

Am 21. Juni 2019 traf sich der Fachausschuss „Gesundheit“ bei der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handel (DBIHK) im Gesundheitsministerium mit dem Minister Herrn Kiril Ananiev und stellvertretende Ministerin Frau Jeni Natcheva.

Während des Treffens wurden zwei Hauptthemen diskutiert - „Gesundheit als Investition in der nationalen Wirtschaft“ und „Änderungen in der Gesetzgebung, das Budget der Nationalen Krankenkasse – Berechenbarkeit der Kosten für alle Beteiligten“.

Am Anfang des Treffens wurde das „Memorandum of Understanding“ bezüglich der Grundsätze einer „Gesundheitsversorgung für alle EU-Bürger“ präsentiert. Das Memorandum wurde während einer von dem Fachausschuss organisierten Konferenz im Rahmen der bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft in 2018 genehmigt. Auf der Grundlage des Dokuments werden Themen für die Zusammenarbeit zwischen dem Gesundheitsministerium und den DBIHK-Fachausschüssen identifiziert, die internationales Know-how, Erfolgsgeschichten und Expertise in verschiedenen Bereichen zur Verfügung stellen könnten, und das mit dem Ziel, das System zu verbessern.

Der Dialog und die Zusammenarbeit sind wichtig, um unsere endgültige Vision zum Thema Gesundheit für Bulgarien aufzubauen und diese Vision auf europäischen Ebene zu schützen, sagte Minister Ananiev.

Die Teilnehmer sprachen sich für eine Patientenorientierung des Systems aus, bei deп es um drei Hauptpunkte geht: gesund bleiben (Prävention), Heilung und Schmerzlinderung.

Die Fachauschuss-Mitglieder betonten die Bedeutung der Prävention und das Streben im Rahmen ihrer Arbeit, den gesamten Zyklus abzudecken - von der Diagnose des Patienten bis zur Behandlung im Hinblick auf Ressourceneffizienz. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Einführung von Prophylaxe - und Präventionsprogrammen ein wirksames Instrument ist, das Ressourcen für das Gesundheitssystem spart, die Erkrankungen verringert und in einigen Fällen Krankenhausaufenthalte verhindert.

In Bezug auf das Budget wurde die Bedeutung der Vorhersehbarkeit der Kosten hervorgehoben. „Das Thema der zukünftigen Finanzierung des Gesundheitswesens in Bulgarien, insbesondere der Krankenkasse, ist äußerst wichtig“, sagte der Minister. „Die Frage des Nationalen Krankenkassenmonopols steht ebenfalls auf der Tagesordnung“, fügte er hinzu. Es wurde deutlich, dass der Entwurf des Haushaltsplans für das nächste Jahr derzeit ausgearbeitet wird. Wir bereiten Materialien für die Änderung des Finanzierungsmodells, der Strukturierung und sogar der Organisation des Gesundheitswesens in Bulgarien vor, fügte der Minister hinzu.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs mit dem Minister lag auch auf der Entwicklung von Innovationen in der Branche, einschließlich im Bereich der Diagnostik, Telemedizin und dem Thema „еlektronische Gesundheitsdienste“.

Der Gesundheitszustand der Gesellschaft spielt eine Rolle in allen Wirtschaftssektoren, betonte der Minister. Ein gut funktionierendes Gesundheitssystem fördere die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Ananiev wies darauf hin, dass es neben der notwendigen Änderung der Gesundheitsstruktur und der weiteren Modernisierung der materiellen Basis, es äußerst wichtig sei, das Vertrauen der Menschen in die Ärzte zurückzugeben.

Am Ende des Treffens präsentierten Vertreter von DM Bulgarien, einen neuen Beruf im Bereich der chemischen Produkte und Technologien innerhalb der Sekundarschulbildung.

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