Arbeitstreffen mit Vertreter des Wirtschaftsministeriums fand statt

Am 23. Juli 2019 fand ein Arbeitstreffen der Mitglieder der Deutsch-Bulgarischen Industrie-und Handelskammer (DBIHK) mit Experten aus dem Wirtschaftsministerium der Republik Bulgarien statt. Während des Treffens wurde das Projekt der vom Ministerium vorbereiteten Verordnung für Informationsdatenbank für Arbeitgeber, die an Partnerschaften für duale Ausbildung teilnehmen, vorgestellt und diskutiert. Das Treffen wurde von der DBIHK-Fachausschuss „Aus-und Weiterbildung“ organisiert.

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Die neusten Änderungen des Gesetzes über die Berufsbildung von Ende 2018 verpflichten das Wirtschaftsministerium - als Vertreter von Unternehmen - eine Informationsdatenbank für Arbeitgeber, die die Anforderungen des Gesetzes (Art. 17a3) erfüllen, zu erstellen und ständig zu aktualisieren. In diesem Zusammenhang bereitet das Wirtschaftsministerium eine Verordnung vor.

Herr Zheliaz Enev, Direktor der Direktion „Wirtschaftliche Entwicklung“ und Zhecho Zhechev, Chefexperte in der Direktion „Die Wirtschaftspolitik für Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen“, präsentierten die Bedingungen für die Aufnahme von Unternehmen in die Informationsdatenbank und die registrierungspflichtigen Umstände.

Die Aufnahme von Arbeitgebern in die Informationsdatenbank ist nicht obligatorisch, aber es ist eine Imagefrage und betont die soziale Verantwortung der Unternehmen. Es wird öffentlich zugänglich sein und die Partnerschaft zwischen berufsbildenden Gymnasien und Unternehmen erleichtern.

Derzeit sucht das Wirtschaftsministerium nach Möglichkeiten, die duale Ausbildung in die OP-Maßnahmen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit für den neuen Programmplanungszeitraum aufzunehmen. Auf diese Weise könnten Unternehmen, die am dualen Lernprozess beteiligt sind, zusätzliche Bonuspunkte erhalten, wenn sie sich für das operationelle Programm bewerben. Die DBIHK-Mitglieder hatten Möglichkeit, Fragen an die beiden Experten zu stellen und konkrete Texte der Verordnung zu erörtern.

Es wird erwartet, dass der Verordnungsentwurf in Kürze zur öffentlichen Diskussion gestellt wird. Die DBIHK-Mitglieder können ihre Vorschläge direkt an das Wirtschaftsministerium senden. Hier können Sie sich vorab mit dem Verordnungsentwurf vertraut machen.

Gast des Treffens war auch Herr Rossen Simeonov, Chefexperte der Beschäftigungsagentur. Er präsentierte die Möglichkeiten der staatlichen Unterstützung im Nationalen Aktionsplan für Beschäftigung 2019 für die Arbeitgeber, die an der dualen Ausbildung teilnehmen. Nach der Verabschiedung der Verordnung können die Arbeitgeber diese Möglichkeiten nutzen, indem sie Ausbildung für Arbeitslose beantragen, um eine berufliche Qualifikation durch eine duale Ausbildung zu erwerben.

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