Dienstag, 27. Juni 2017, Nr. 1694/ Jahrgang 9

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Bulgarien aktuell beruht auf Informationen der Nachrichtenagentur BTA sowie bulgarischer und deutscher Medien; zusätzlich aus Meldungen von DBIHK-Mitgliedern. Der Herausgeber übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte, bis auf autorisierte DBIHK-Texte.

 

Chefredakteur:

Dr. Mariana Tcholakova

E-Mail: office@sol.bg

 

Redaktion:

Tanya Tsocheva

Andreana Toseva

 

Übersetzung:

Galina Spasova

 

An- und Abmeldung:

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   DAS AKTUELLE THEMA


Konferenz „Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und Deutschland: Wir sichern eine europäische Erfolgsgeschichte“

 

Etwa 100 Vertreter von den DBIHK-Mitgliedsfirmen und Partner beteiligten sich an der Konferenz  „Wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bulgarien und Deutschland: Wir sichern eine europäische Erfolgsgeschichte“, die am 22. Juni 2017 von der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer (DBIHK) zusammen mit der Friedrich – Naumann – Stiftung für die Freiheit  in der Sofioter Kunstgalerie veranstaltet wurde.

Die Erfolgsformel zum Durchbruch auf den deutschen Markt sind qualitative Waren, eingehaltene Fristen und wettbewerbsfähigen Preise – das wurde während der Diskussion deutlich. Das, was die deutschen Unternehmen nach Bulgarien anzieht, sind die niedrigen Arbeitskosten, das Steuersystem, die niedrigen Energiekosten, die EU-Mitgliedschaft und die sehr gut ausgebildeten Fachkräfte. Vertreter von Unternehmen äußerten den Wunsch, dass die Wirtschaft bei der Besprechung von Gesetzesentwürfen und administrativen Plänen der Regierung in früher Phase mitwirkt, damit das Positive und das Negative diskutiert werden kann. Im Bildungssystem sind Reformen erforderlich, damit dieses dem wachsenden Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften entsprechen kann. Hier ist die duale Berufsausbildung eine mögliche Lösung. An dieser Aufgabe arbeiten die DBIHK und die deutschen Firmen in Bulgarien sehr intensiv.

„Wir befinden uns aktuell in einem sehr wichtigen Moment für unser Land, wo die starken Wirtschaften innerhalb der Eurozone über ein Europa mit zwei Geschwindigkeiten zu sprechen begonnen haben. Bis vor einem Jahr war so eine Einteilung von Staaten innerhalb der Europäischen Union nicht denkbar und steht im Gegensatz zum  Sinn der Vereinigung. Heute sieht es mit der BREXIT-Situation anders aus. Für Bulgarien ist es wichtig,  nicht in der Randzone, außerhalb der Eurozone und der gemeinsamen Energie- und Migrationspolitk zu bleiben. Die EU – Ratspräsidentschaft Anfang nächsten Jahres gibt uns die historische Chance, die Prozesse zu beeinflussen und uns auf die Art und Weise so vorzustellen, wie wir es wollen, dass die Welt auf unser Land blickt“, sagte in seiner Begrüßungsrede der DBIHK - Hauptgeschäftsführer Dr. Mitko Vassilev.

„Bei der Entwicklung der deutsch-bulgarischen Wirtschaftsbeziehungen gehen Politik und Wirtschaft Hand in Hand. Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien sind eng und beruhen auf gegenseitiges Vertrauen“,  hob der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bulgarien S. E. Detlef Lingemann hervor, indem er an die Staatsbesuche des Präsidenten Radev und des Ministerpräsidenten Borisov in Berlin erinnerte. „Die enge Zusammenarbeit auf der politischen Ebene bildet auch den Rahmen für den wirtschaftlichen Erfolg“, fügte er noch hinzu, und betonte darauf, dass trotz Fortschritten in den letzten Jahren in Bulgarien weitere Anstrengungen im Bereich Rechtsstaatlichkeit und Verwaltungsvereinfachung notwendig seien. Auch ein energischer Kampf gegen die Korruption sei erforderlich, um das Vertrauen neuer ausländischer Investoren zu gewinnen.

Der stellvertretende Wirtschaftsminister Lachezar Borisov betonte vor den Konferenzteilnehmern, dass eine von den Prioritätsaufgaben des Wirtschaftsministeriums der reguläre und effektive Dialog mit den Unternehmen ist, damit gemeinsame Lösungen zur Verbesserung des Geschäftsklimas und die Schaffung von günstigen Bedingungen zur beschleunigten Wirtschaftsentwicklung realisiert werden. Seinen Worten nach sind schon konkrete Maßnahmen für Minderung der administrativen Belastung unternommen worden.
Der Projektleiter für Südosteuropa der Friedrich – Naumann – Stiftung für die Freiheit  Daniel Kaddik äußerte die Meinung, dass de facto ein Europa mit verschiedenen Geschwindigkeiten existiert: „Wir haben ein Europa der Eurozone, ein Europa des Schengener-Raums, sogar ein Europa der Ostpartnerschaft. Wir sollen uns vor dieser Realität stellen und uns folgende Fragen stellen: Wie sollen wir in dieser Situation vorgehen und wie können sich Bulgarien und Deutschland gemeinsam auf der Überholspur in Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen“.

Die DBIHK-Vizepräsidentin Dr. Maya Neidenova unterstrich die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte, worauf Bulgarien und Deutschland stolz sein können. Beweis dafür ist das kontinuierliche Wachstum in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern, das nach dem EU-Beitritt Bulgariens festzustellen ist. „Nach  BNB-Angaben für das Vorjahr ist Deutschland der viertgrößte ausländische Investor in Bulgarien. Die direkten Investitionen aus Deutschland betragen 124 Mio. Euro im Jahr 2016. Der Warenaustausch zwischen beiden Ländern verzeichnete 2016 wieder einen Rekord (6,66 Mrd. Euro)“, wies sie allerdings auch noch hin, indem sie ihr Bedauern äußerte, dass diese positiven Vorteile nicht ausreichend unter den deutschen Unternehmen, in staatlichen Behörden und in den Medien publiziert werden.

Redaktion "Bulgarien aktuell"

 

 









  AKTUELLES

 

Deutsche Unternehmen suchen nach Ingenieur – Fachkräften in Bulgarien und unterstützen bulgarische Startup- Unternehmen bei derem Eintritt auf dem deutschen Markt

 

Am 23. Juni 2017 war der Ministerpräsident Bulgariens Boyko Borisov zum Staatsbesuch in Deutschland, wo er Vertreter von deutschen Konzernen auf dem traditionellen Forum der Familienunternehmen getroffen hatte.

Während des Forums wurden deutsche Unternehmen die Vorteile Bulgariens als Investitionsdestination vorgestellt. Laut Stefan Ionkov – Handelsrat der Bulgarischen Botschaft in Berlin – sei Bulgarien besonders gut unter den deutschen Unternehmen angenommen worden. Das aufgebaute Vertrauen und die gute Partnerschaft auf politischer Ebene zwischen Bulgarien und Deutschland habe die deutschen Unternehmen davon überzeugt, dass Bulgarien eine stabile „Insel“ auf dem Balkan sei, die für neue Produktionsstandorte außerhalb Deutschlands geeignet ist.

Ein großer Teil der bulgarischen Ausfuhr nach Deutschland ist auf deutsche Investoren zurückzuführen, die schon in Bulgarien produzieren und nach Deutschland ihre Produktion exportieren. 

Die bulgarische Botschaft in Berlin arbeitet aktiv, damit das Interesse unter den deutschen Unternehmen erhalten bleibt. Eine Kampagne für direktes Maling an potenzielle deutsche Investoren mit internationalen Produktionsstandorten ist gestartet. Die Datei verfügt schon über mehr als 5000 deutsche Unternehmen und wächst kontinuierlich. Eine weitere Initiative ist die Entwicklung neuer Partnerschaft mit dem KMU - Bundesverband, womit auch die Eröffnung seiner Vertretung in Bulgarien vereinbart ist.

Redaktion “Bulgarien aktuell” /nach Information des Bulgarischen Rundfunks (BNR)/

 

 

 

Die drinktec, Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie, findet vom 11. – 15. September 2017 in München statt. Sie ist der Weltwirtschaftsgipfel der Branche – the place to be.




 

Alle wichtigen Player der Getränke- und Liquid-Food-Industrie sind auf der drinktec vertreten: Hersteller (Zulieferer) aus aller Welt, darunter große weltweit operierende Konzerne ebenso wie kleine und mittelständische Unternehmen. Sie treffen hier auf Produzenten und Dienstleister jeder Größe für Getränke und Liquid Food.

Premierenplattform für Weltneuheiten

In der Branche gilt die drinktec als Premierenplattform für Weltneuheiten. Die Hersteller präsentieren die neuesten Technologien rund um die Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken aller Art – Rohstoffe und logistische Lösungen inklusive. Die Themen Getränkemarketing und Verpackungsdesign runden das Portfolio ab.

drinktec 2013: 66.886 Fachbesucher aus 183 Ländern.

An der drinktec 2013 beteiligten sich 1.445 Aussteller aus 77 Ländern. Mit 66.886 Fachbesuchern aus 183 Ländern feierte die drinktec 2013 einen großen Erfolg. Die nächste drinktec findet vom 11. bis 15. September 2017 in München statt. Erwartet werden rund 1.600 Aussteller und etwa 70.000 Besucher.

Zum ersten Mal wird parallel zur drinktec auch die SIMEI stattfinden, Internationale Ausstellung für Kellerei- und Flaschenabfüllmaschinen. Die SIMEI wurde bisher in Italien von der Unione Italiana Vini Società Cooperative (UIV) organisiert und hat eine lange Tradition. Sie findet seit 1963 in Mailand statt und gilt als die weltweit führende Messe für Weintechnologie.

Besuchen Sie drinktec und SIMEI 2017. Ihre Eintrittskarten erhalten Sie hier:
http://www.drinktec.com/messe/fuer-besucher/

 

 

 

Willkommen auf der productronica vom 14.-17. November 2017 in München




 

Zukunftstechnologien, Branchentrends, Wachstumsmärkte. Investitionsentscheider, Fachexperten. Aus aller Welt. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das leistet nur die Weltleitmesse für Entwicklung und Fertigung von Elektronik.

Auf keiner anderen Messe finden Sie den Weltmarkt der Elektronikfertigung so umfassend präsentiert wie auf der productronica. Im Zwei-Jahres-Rhythmus vereint sie in München das „Who-is-Who“ der Branche zu einer einzigartigen Leistungsschau – mit innovativen Lösungen und Produkten für die komplette Wertschöpfungskette der Elektronikfertigung.

Nicht umsonst waren 2015 1.160 Aussteller vertreten, um ihre Neuentwicklungen vor rund 37.000 kompetenten Fachbesuchern aus 85 Ländern zu präsentieren, Kontakte zu Entscheidern aus allen Bereichen der Elektronikfertigung zu knüpfen und sich einen wertvollen Wissensvorsprung zu sichern.

Die Bulgarische Agentur zur Förderung von klein- und mittelständischen Unternehmen organisiert erneut einen Nationalstand auf der productronica 2017. Die Frist läuft bis zum 7.7.2017. Alle Unterlagen (auf Bulgarisch) finden Sie hier:
http://www.sme.government.bg/ 

 

 

 

Durchstarten im Beruf


Kurs Wirtschaftsdeutsch beginnt im September 2017

Deutschland ist der wichtigste Exportmarkt für bulgarische Firmen. Gleichzeitig haben deutsche Unternehmen in Bulgarien über 50.000 Arbeitsplätze geschaffen. Konsequenz: Gute Deutschkenntnisse sind ein wichtiger Erfolgsfaktor für Ihre Karriere.

Doch wer an der Schule oder der Uni Deutsch gelernt hat, merkt schnell: Für einen Geschäftsbrief an einen Kunden in Deutschland oder für eine Gehaltsverhandlung mit dem deutschen Chef gelten ganz besondere Regeln. Immer mehr hochmotivierte Bulgaren buchen deshalb die Wirtschaftsdeutsch-Kurse der DBIHK. Die nächsten Kurse – parallel in Sofia, Plovdiv, Varna und Burgas beginnen ab September 2017.

Ausführliche Information sowie das Online-Anmeldeformular finden Sie hier.

Buchen Sie schnell! Die Zahl der Plätze ist begrenzt.

 

 


   WIRTSCHAFT

 

  In diesem Jahr erreicht die bulgarische Wirtschaft 50 Mrd. Euro. Laut des Wirtschaftsexperten Georgi Angelov hat es in der Geschichte Bulgariens nie 50 Mrd. Euro Produktion gegeben und zwar auf wettbewerbsfähigen Märkten bei einer Inflation, die fast bei Null liegt. Als Beispiel für diesen Fortschritt führt er die Entstehung völlig neuer Industrien wie die IT - Branche und die Produktion von Autoteilen. Money.bg

  Das Institut für Analysen und Bewertungen in der Tourismusbranche prognostizert, dass nach Bulgarien in diesem Jahr mehr als 10% Touristen im Vergleich zum Rekordjahr 2016 kommen werden. Damals im Jahr 2016 wurden 8,2 Mio. Urlauber registriert. Econ.bg

  Das Unternehmen Archer Daniels Midland /ADM/ hat neulich einen Silos- und Hafenkomplex in dem Donau-Abschnitt bei Silistra in der Nähe von Dorf Aydemir eröffnet. Die Investition beläuft sich auf mehr als 10 Mio. BGN und ist die erste dieser Art durch ein ausländisches Unternehmen in Bulgarien entlang der Donau. Der Silo hat eine Kapazität von  20 000 to. und ist nach den neuesten Technologien aufgebaut. Er wird für die Aufbewahrung von Getreidesorten, sowie für Qualitätskontrolle, Umladen und Transportieren Anwendung finden. Economynews.bg

  Ab dem 1. Juli 2017 kann der Antrag auf Arbeitslosengeld auch elektronisch eingereicht werden, so das Nationale Versicherungsinstitut (NOI). Der Zugang zu der elektronischen Dienstleistung erfolgt mit Hilfe der Nutzung von elektronischen Unterschrift oder durch personalisierten Identifikationscode (PIK), der dem Antragssteller von dem NOI erteilt worden ist. Dariknews.bg

 

 

   POLITIK

 

  Vertreter der Ministerien für Umwelt und Gewässer, des Transports, des Auswärtigen Amtes und der Finanzen diskutieren über Änderungen in den Rechtsvorschriften, die es zulassen, dass Fahrzeuge, die über keinen Katalysator verfügen oder den Ökonormen nicht entsprechen, die sie zum Zeitpunkt ihrer Herstellung hatten, außer Betrieb gesetzt werden. Dnevnik.bg

  48% der Bulgaren sind davon überzeugt, dass Bulgarien sich auf beschleunigte Wirtschaftsentwicklug “erster Gang” nicht verlassen kann, wenn das Land dem Schengener-Raum und der Eurozone nicht beitritt. Die dominierende proeuropäische Orientierung der Mehrheit unter den bulgarischen Bürgern, sowie die Erschütterungen innerhalb der EU im Zusammenhang mit dem Brexit neigt die Waage der öffentlichen Meinung in Richtung einer stärkeren Integration Bulgariens innerhalb der EU-Strukturen. investor.bg

 

 

   VERSCHIEDENES


  Vorschlag über Weiterbildung für Herausgeber und Mitarbeiter von Verlagen durch das Goethe-Institut Bulgarien und mediacampus Frankfurt. Die Weiterbildung findet im Zeitraum 12. – 14. Juli 2017 im Goethe-Institut Bulgarien, Budapesta – Str. 1 in Sofia statt. Anmeldefrist bis zum 30. Juni 2017.

Referenten:
•    Dr. Andreas Rötzer, Geschäftsführer, MSB Matthes & Seitz Berlin Verlagsgesellschaft
•    Tom Erben, selbstständiger Marketing Consultant und Leiter Marketing/Verkauf, VLB-TIX, vorher Geschäftsführer Audio-Verlag und Aufbau-Verlag

Für Fragen und weitere Information über die Bewerbungsmöglichkeiten richten Sie sich bitte an Frau Maria Dobrevska unter bibl@sofia.goethe.org und kontaktieren Sie das Goethe-Institut Bulgarien.