Diskussionstreffen mit dem Wirtschaftsminister Teodor Sedlarski

13.03.17

Am 13. März 2017 beteiligte sich der Übergangsminister für Wirtschaft Teodor Sedlarski am Diskussionstreffen mit Mitgliedern der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer. Das Diskussionstreffen wurde im Sofioter Hotel Crystal Palace auf Initiative und mit der Unterstützung der Fachausschüsse bei der DBIHK „Compliance“ und „Technik, Technologien, Innovationen“ veranstaltet.

Unter den diskutierten Themen waren das Geschäftsumfeld für kleine und mittlere Unternehmen in Bulgarien und die Prioritäten der bulgarischen Regierung in der Wirtschaftspolitik im Hinblick auf Startup-Unternehmen, Technologien und Innovationen. Diskutiert wurde auch die Rolle des Themas „Compliance“ in der Geschäftspraxis der Unternehmen in Bulgarien.

Das Diskussionsforum wurde von dem Hauptgeschäftsführer der DBIHK Dr. Mitko Vassilev eröffnet, der auf die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen der Regierung und den Unternehmen betonte. Der Präsident der DBIHK Tim Kurth äußerte seine Freude zu dem bestehenden Dialog zwischen dem Wirtschaftsministerium und den deutschen Unternehmen. Der Vorsitzende des Fachausschusses „Compliance“ bei der DBIHK Herr Svetlin Adrianov stellte die Bedeutung des Themas Erhaltung des gesunden Geschäftsumfelds in Bulgarien heraus. Svetlin Adrianov lenkte die Aufmerksamkeit auf Verwaltungslasten für die kleinen und mittleren Unternehmen hin, die durch die bestehenden Verwaltungsregelungen und Normen verursacht werden. Er hat zur Sicherung „eines Gleichgewichts aufgerufen, so das die Einhaltung der Regelungen nicht extrem schwer ist und keine Priorität vor der Hauptbeschäftigung der Unternehmen“ spielt.

Minister Sedlarski begrüßte die Bereitschaft der Teilnehmer für ihren Dialog an der Diskussion. Er betonte auch den Verdienst Deutschlands und der deutschen Unternehmenskultur für die positive Wirtschaftsentwicklung in Bulgarien. Zu den Fragen der vierten Industrierevolution erklärte Herr Sedlarski, dass sie „eine Möglichkeit für die Lösung von strukturellen Problemen in der bulgarischen Wirtschaft bietet: Modernisierung, Digitalisierung, historisch und wirtschaftlich entstandene Unterschiede in den Regionen von Bulgarien. Als Priorität des Wirtschaftsministeriums nannte er die Entwicklung der Startups und teilte einige der Initiativen mit, die in dieser Richtung unternommen werden. Minister Sedlarski betonte auch die positive Rolle von sogenannten Clusters, sowie die duale Ausbildung als ein erfolgreiches Bildungsmodell. Dazu äußerte er auch die Meinung, dass ein Bedarf an mehr Informationsaustausch unter den jungen Leuten im Hinblick auf die bestehenden Möglichkeiten für Arbeit und Karriereaufbau in Bulgarien erforderlich ist.