Der Warenaustausch Bulgariens mit Bayern ist aufs Siebenfache gestiegen

30.11.17

Anfang 2017 liegt Bulgarien auf dem vierten Platz hinsichtlich der Bedeutung als Handelspartner für Bayern in Südosteuropa, wobei der Warenaustausch fast 1 Mrd. Euro pro Jahr beträgt. Seit dem Jahr 2000 ist der Zuwachs auf mehr als das Siebenfache gestiegen. Das wurde während eines Treffens zwischen dem stellvertretenden Wirtschaftsminister Aleksandar Manolev und Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie klar. Am Treffen beteiligte sich auch Dr. Mitko Vassilev, Bayerischer Repräsentant in Bulgarien und Hauptgeschäftsführer der DBIHK. 

Bulgarien ist ein wertvoller Partner im Außenhandel für Bayern, betonte Staatssekretär Pschierer und erklärte die Perspektiven für die Steigerung der Investitionen und die Maßnahmen zur Förderung des Warenaustauschs. Seinerseits fügte der stellvertretende Wirtschaftsminister Manolev hinzu, dass die Zahlen belegen, dass Bulgarien sich als ein wichtiger Markt und Lieferant mit nachhaltigem Wachstum für den Export nach Bayern bewährt. Er drückte die Hoffnung aus, dass dies ein wichtiges Argument auch für weitere deutsche Unternehmen bleibt, eine Partnerschaft mit unserem Land vorzuziehen. Vereinbart wurde, dass im Sommer 2018 in Bulgarien ein Businessforum mit Vertretern von bayerischen Unternehmen veranstaltet wird.

Während des Treffens mit der Geschäftsleitung des Bereichs Außenwirtschaft bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern stellte der stellvertretende Minister Manolev die Möglichkeiten für Investitionen in Bulgarien vor und hat bayerische Unternehmen eingeladen, das Land zu besuchen. Er stellte auch die Industriezonen in Bulgarien sowie die Pläne für den Aufbau von zwei neuen Standorten bei Sandanski und Kardzhali vor.

Unter den Branchen, die für die bayerische Wirtschaft von Interesse sind, wurden der Autobau, der Maschinenbau, die Elektronik und die Elektrotechnik, die Informationstechnologien und die Telekommunikation, die Chemie- und Pharmaindustrie, die Logistik u.a. besprochen. Während des Treffens wurde auch klar, dass ein großes Potenzial zum Anziehen von deutschen Investitionen in den hochproduktiven Sektoren, einschl. hochtechnologische Produktion und Dienstleistungen mit mittlerem und hohem Mehrwert – Wissenschaft und Bildung, Informationstechnologien, Innovationen und wissenschaftliche Forschung besteht.