AHK Bulgarien unterzeichnet eine Vereinbarung zur Kooperation mit der Regierung im Rahmen der Bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft

11.10.17

Die Ministerin für die EU-Ratspräsidentschaft Bulgariens 2018, Liljana Pavlova, beteiligte sich an einem von der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer (DBIHK) organisierten Arbeitstreffen. Die Veranstaltung fand am 10. Oktober im Konferenzsaal des Hotels „Novotel“ vor zahlreichen Vertretern der deutschen und der bulgarischen Wirtschaft statt.

Ziel des Treffens war es, die Teilnehmer über das künftige Programm und die Prioritäten der EU-Ratspräsidentschaft Bulgariens zu informieren, sowie zukünftige Kooperationen und Möglichkeiten von Beteiligungen an gemeinsamen Projekten darzustellen.

„Ich denke, dass die Ratspräsidentschaft eine besondere Gelegenheit bietet, Bulgarien nachhaltig und auch positiv in die Mitte von Europa zu stellen“, unterstrich der DBIHK-Präsident Tim Kurth. Dazu erklärte er die Bereitschaft der DBIHK, die Bulgarische EU-Ratspräsidentschaft zu unterstützen.

In seiner Rede bewertete S.E. Herbert Salber, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, die bevorstehende Bulgarische EU-Ratspräsidentschaft als eine Möglichkeit für die Wirtschaft, die Aufmerksamkeit nicht nur von Deutschland, sondern von der gesamten EU auf Bulgarien zu lenken. „Die Bundesregierung ist bereit, Bulgarien bei der Vorbereitung und der Durchführung der Präsidentschaft zu helfen“, sagte er anschließend.

Ministerin Pavlova schätzte die Rolle der deutschen Wirtschaft in Bulgarien als die eines ernsthaften, stabilen und zuverlässigen Partners ein. „Wir übernehmen die EU-Ratspräsidentschaft in einer Zeit mit vielen Herausforderungen und rechnen mit der Unterstützung der Triebkräfte Europas, unserer großen und strategischen Partner wie Deutschland“, sagte Ministerin Pavlova. Sie äußerte ihre Zuversicht, dass während der Bulgarischen Präsidentschaft die Kooperation fortgesetzt wird. Sie erklärte dann die Bereitschaft ihres Ministeriums, die Partnerschaft mit der DBIHK durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Kooperation im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Bulgariens zu formalisieren.

In ihrer Präsentation stellte Ministerin Pavlova die Hauptprioritäten im Projektprogramm der Bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft vor. Besondere Aufmerksamkeit richtete sie auf die Zukunft der EU-Finanzen. „Es liegt in Bulgariens Interesse, einen gesamteuropäischen Konsens über das Budget zu erreichen, der zur weiteren Entwicklung  der bulgarischen Wirtschaft beitragen wird. Wir werden auf eine ernsthafte Debatte und Analyse bestehen, weil zur Zeit der Bulgarischen EU-Ratspräsidentschaft auch ein erster Entwurf für den neuen Budgetrahmen ausgearbeitet wird“, sagte sie.

Im Laufe der Fragen und Antworten-Runde hatten die Wirtschaftsvertreter die Gelegenheit, mit Ministerin Pavlova über Kooperationsmöglichkeiten und Möglichkeiten zur Beteiligung sowohl an der Vorbereitung, als auch an der eigentlichen Arbeit der EU-Ratspräsidentschaft Bulgariens zu diskutieren.