Dienstag, 21. November 2017, Nr. 1736/ Jahrgang 9

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Sol Communications GmbH

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Bulgarien aktuell beruht auf Informationen der Nachrichtenagentur BTA sowie bulgarischer und deutscher Medien; zusätzlich aus Meldungen von DBIHK-Mitgliedern. Der Herausgeber übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte, bis auf autorisierte DBIHK-Texte.

 

Chefredakteur:

Dr. Mariana Tcholakova

E-Mail: office@sol.bg

 

Redaktion:

Tanya Tsocheva

Andreana Toseva

 

Übersetzung:

Galina Spasova

 

An- und Abmeldung:

E-mail: news@ahk.bg

 

 

 

 


   DAS AKTUELLE THEMA


Bulgarien rangiert auf Platz zwei in Hinsicht auf angezogene Investitionen nach dem Juncker-Plan

Bulgarien gehört zu den fünf Ländern, die nach Größe der getätigten Investitionen, ausgelöst  vom Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), feststeht. Bulgarien befindet sich neben Estland, Griechenland, Portugal und Spanien.

Nach Angaben, die Ende Oktober 2017 vom Europäschen Fonds für strategische Investitionen vorgestellt wurden, beläuft sich die von der Europäischen Investitionsbank (EIB) gebilligte Finanzierung für Bulgarien mittels EFSI auf 344 Mio. Euro.

Die auf diese Weise vorgestellten Finanzgarantien sollen Investitionen von insgesamt 1,561 Milliarden Euro auslösen, womit sich Bulgarien in Hinsicht auf aktivierte Investitionen gegenüber des BIP mittels EFSI EU-weit auf Platz zwei einreiht. Nur Estland ist vor Bulgarien.

Die Europäische Kommission berichtet, dass mit dem Juncker-Plan drei Projekte in Bulgarien finanziert worden sind, die mit der Infrastruktur und den Innovationen verbunden sind. Dafür sind von dem EFSI 281 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Man rechne damit, dass diese Projekte Investitionen für insgesamt 652 Mio. Euro generieren werden.

Die von der Europäischen Investitionsbank gebilligte Finanzierungsdarlehen für kleine und mittlere Unternehmen in Bulgarien (Stand November 2016) betrugen 150 Mio. Euro. Die Erwartungen sind, dass sie mit sich Investitionen von insgesamt  408 Mio. Euro bringen werden.

Durch EFSI wurden neuen Vereinbarungen zur Finanzierung von kleinen und mittleren bulgarischen Unternehmen für 63 Mio. Euro gebilligt. Die Erwartungen sind, dass Investitionen für insgesamt 909 Mio. Euro aktiviert werden können. Die Europäische Kommission betont, dass davon 6047 kleinere Unternehmen oder s.g. “Start-ups” in Bulgarien profitieren können.

Nach Angaben der Europäischen Kommission wird der Investitionsplan für Europa, bekannt als Juncker-Plan, europäische Investitionen in Höhe von mehr als 251,6 Mrd. Euro auslösen. Die Förderung von gebilligten Vorhaben aus dem EFSI beläuft sich auf insgesamt 49,6 Mrd. Euro in Forem von direkter Finanzierung. Sie verteilt sich auf alle 28 EU-Mitgliedstaaten. Dnevnik.bg

 

 


  AKTUELLES

 

Informationsveranstaltung über den Wirtschaftsstandort Bayern am 15.11.2017 in Russe

Am 15.11.2017 fand in Russe eine bayerische Wirtschaftsveranstaltung statt. Unter den insgesamt 65 Teilnehmern waren Firmenvertreter und Schüler aus dem Elite-Sprachgymnasium in Russe. Kooperationspartner der AHK Bulgarien war die Handels- und Industriekammer in Russe.

Vortragende und Gäste des Events waren Frau Ursula Heinzel aus dem Bayerischen Wirtschaftsministerium, der Gründer der Allianz Bulgaria Holding AD, Herr Dimitar Zhelev, sowie Dr. Mitko Vassilev, Hauptgeschäftsführer der AHK Bulgarien und Bayerischer Repräsentant in Bulgarien. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Informationen über den Wirtschaftsstandort Bayern sowie über die bayerisch-bulgarischen Wirtschaftsbeziehungen zu übermitteln.

Die einzelnen Punkte des Programms waren:
17:00 – 17:20 Uhr Registrierung
17:20 – 17:40 Grußworte
    Herr Margarit Vutov – Vorsitzender der Handels- und Industriekammer in Russe
    Herr Svilen Ivanov – Stv. Gebietsgouverneur von Russe
17:40 – 18:40 Uhr Präsentationen
    Frau Ursula Heinzel – Bayern als Wirtschaftsstandort
    Herr Dimitar Zhelev – Wie kam Allianz vor 19 Jahren nach Bulgarien: Erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem der größten globalen Unternehmen mit Sitz in Bayern. Erfolge und Probleme bei der Geschäftstätigkeit in Bulgarien
    Herr Dr. Mitko Vassilev – Bayerisch-bulgarische Wirtschaftsbeziehungen
18:40 – 19:00 Uhr Diskussion
19:00 – 20:30 Uhr Cocktail

Die Präsentation von Frau Ursula Heinzel finden Sie hier.





 

EINLADUNG zum Forum „Law made in Germany“, 27.11.2017

„Made in Germany" ist nicht nur eine Herkunftsbezeichnung und ein Qualitätssiegel für deutsche Autos oder Maschinen, sondern auch für deutsches Recht. Das deutsche Recht schützt privates Eigentum und bürgerliche Freiheit. Es sorgt für gesellschaftlichen Frieden und wirtschaftlichen Erfolg. Für Unternehmen ist deutsches Recht ein echter Wettbewerbsvorteil. Es ist vorhersehbar, bezahlbar und durchsetzbar. Die Gesetzbücher sorgen für Rechtssicherheit. Und wenn ein Gericht entschieden hat, werden seine Urteile rasch und effektiv vollstreckt. Deutsches Recht ist Teil des Kodifikationsrechts des europäischen Kontinents und hat eine große Tradition. Es hat seine Qualität in schwierigen Zeiten bewiesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es das Wirtschaftswunder in Westdeutschland ermöglicht und nach dem Fall der Berliner Mauer die Transformation in Ostdeutschland unterstützt. Wer sich heute in aller Welt für kontinentaleuropäisches, für deutsches Recht entscheidet, trifft eine gute Wahl, denn Recht „Made in Germany" ist ein Garant für Erfolg.

Wir laden Sie herzlich zu unserem Forum „Law made in Germany" am 27. November 2017 (Montag) - Registrierung ab 14.30 Uhr, Beginn 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, in die Sofioter Universität, Rektorat, Sitzungssaal 2 ein und diskutieren Sie mit dem Rechtsexperten aus dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V., Herrn Prof. Dr. Wernicke und mit dem Universitätsprofessor aus Hamburg, Herrn Prof.Dr.Dr.h.c. Paschke über die Vorteile das deutschen Rechtssystems. Wichtige Eckpunkte im transnationalen Wirtschaftsverkehr sind u. a. Stabilität und Transparenz, Rechtssicherheit durch Kodifikationen, Flexibilität durch Vertragsfreiheit, unabhängige, schnelle und kostengünstige Rechtsprechung, kalkulierbares Haftungsrecht sowie schnelle Durchsetzbarkeit von Rechten.

Anmeldungen nehmen wir gern bis zum 24. November 2017 über unsere Online-Registrierung hier. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Die Arbeitssprache ist Deutsch.
Zum Download: Veranstaltungsprogramm

 

 


   WIRTSCHAFT

 

   Lidl Bulgaria EOOD &Co. KD (DBIHK – Mitglied) hat sein neuestes Geschäft in Plovdiv eröffnet. Das ist das 86. Objekt der Handelskette in Bulgarien und das 6. Geschäft in Plovdiv. Das neue Geschäft liegt in Bulgaria Blvd. 115А und ist das erste in der Stadt mit Elementen, die dem neuen Konzept der Handelskette entsprechen. Es verbindet modernes Design und Bequemlichkeiten mit neuen Abteilungen und zahlreichen Neuеrungen in den Produktkategorien und im Sortiment. Monitor.bg

  Die ausländischen Investitionen in Bulgarien im dritten Jahresquartal 2017 beliefen sich auf 293.2 Mio. Euro. Laut Angaben der Bulgarischen Nationalbank (BNB) ist das um 38.8% mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit Anfang dieses Jahres beträgt die Summe der im Land getätigten Investitionen 744.2 Mio. Euro. Capital.bg

  Die Möbelindustrie gehört zu den Branchen, die in den letzten Jahren eine nachhaltige Entwicklung in Bulgarien erlebt. Gegenwärtig schafft die Möbelproduktion 2.4% vom Mehrwet in der Industrie. In der Branche sind rund 20 000 Personen beschäftigt, und in der Möbelproduktion sind etwa 2 600 Unternehmen tätig. In den letzten 10 Jahren verzeichnet der Export ein ständiges Wachstum und beläuft sich jährlich auf mehr als eine halbe Milliarde BGN. Banker.bg

  Der deutsche Verlag Klett Lernen und Information beabsichtigt, die volle Kontrolle auf die Verlage „Anubis“, „Bulvest 2000“ und deren Distributor „Anubis – Bulvest” zu erwerben. Das deutsche Unternehmen kontrolliert schon Anteile dieser Verlage. Klett Lernen und Information ist auf dem bulgarischen Markt von zwei Firmen vertreten - „Raabe Bulgaria“, die Fachliteratur herausgibt und „Klett Bulgaria“ OOD – Herausgeber von Wörterbüchern und Hilfsmaterialien für den Fremdsprachunterricht. Investor.bg

  Die Landesfluggesellschaft "Bulgaria Air" bereitet eine Sonderüberraschung für alle Reisenden vor: im Zeitraum vom 24. bis zum 28. November einschl. startet die Fluggesellschaft eine Kampagne mit Ticketverkauf zu verführerisch niedrigen Preisen. Die Sonderüberraschung in diesem Jahr ist, dass innerhalb dieser 5 Tage Jedermann Flugtickets zu den Angebotspreisen für alle “Bulgaria Air”- Direktflüge vom Flughafen Sofia ohne Einschränkung in der Destination oder in dem Zeitraum kaufen und die Tickets bis Ende 2018 nutzen kann. Dnes.bg

  Nach Angaben des Landesstatistikamtes war das dritte Quartal 2017 in der neuen Geschichte des Landes eins der stärksten auf dem Arbeitsmarkt – zu verzeichnen waren ein bedeutendes Wachstum der Wirtschaftsaktivität und der Beschäftigung, sowie anhaltende Senkung der Arbeitslosigkeit (bis auf 5,8%). Economynews.bg

 

 

   POLITIK

 

  Der Bericht der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften (BAN) über die Analyse vom Atomkraftwerk (AKW) “Belene” wird zur Besprechung im Parlament in den Ausschüssen für Energetik, Wirtschaft und Rechtsfragen, sowie von weiteren Ausschüssen eingebracht. „Solche Beschlüsse werden nur mit vollem Konsens getroffen. Sie betreffen nicht nur uns, sondern auch die zukünftigen Generationen und tragen hohe Verantwortungen mit sich. Aus diesem Grund sollen alle Meinungen gehört werden, alle „Für“ und „Gegen“. Der Beschluss über die Zukunft vom AKW „Belene“ sollen schnell, jedoch nicht übereilt erfolgen – so die Energieministerin Petkova im Zusammenhang mit dem Bericht der Wissenschaftler von BAN zu AKW „Belene“. Die Ministerin teilte auch mit, dass an der Erarbeitung des Berichts Wissenschaftler aus insgesamt 7 BAN–Instituten gearbeitet haben. 3e-news.net

  Im Zeitraum zwischen der ersten und der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs über Änderungen im Privatisierungsgesetz und der Nachprivatisierungsrevision wird ein vollständiges Privatisierungsverbot vorgeschlagen. Das wurde aus dem Interview des Wirtschaftsministers Emil Karanikolov klar. Die Regierung wird Novellen vorschlagen, wonach alle Unternehmen mit mehrheitlichem Staatseigentum automatisch in die s. g. Verbotsliste für die Privatisierung aufgenommen werden. Economic.bg

 

 

   VERSCHIEDENES


  In Varna begann die Montage von insgesamt 17 Solarplatten, die für das Aufladen von Mobilgeräten vorgesehen sind. Sie können von den Bürgern in der Stadt und von den Gästen kostenlos genutzt werden und werden in Kulturhäusern, auf Sportplätzen und in Parks, sowie auf Plätzen, die nach einer Umfrage unter jungen Leuten ausgewählt wurden, aufgestellt. Cross.bg